Metropole Ruhr

Wer eine Reise in vergangene Zeiten machen will, begibt sich am besten in die Metropole Ruhr. Eingebettet in unendliche Weiten strahlen die vielen stillgelegten Industriewerke, an denen man vorbeikommt, einen einzigartigen Charme aus. Eine Faszination, die man selbst erleben muss.


Highlights aus der Region

UNESCO-Welterbe Zollverein

Einst die größte und modernste Zeche der Welt, gehört die Zeche Zollverein heute zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Ruhrgebiet. Zusammen mit der Kokerei wurde das gesamte Areal als UNESCO-Welterbe geadelt. Mit dem Denkmalpfad, dem Ruhr Museum, dem Red Dot Design Zentrum und vielen netten Restaurants und Cafés bietet das gesamte Gelände genügend Möglichkeiten, um einen ganzen Urlaubstag zu füllen. Für Radler ist das Gelände vor allem bei den RevierRouten „Probierstück“ und „Grubenfahrt“ ein zentraler Bestandteil. Auf dem Denkmalpfad tauchen Besucher tief ein in die Geschichte der Zeche und die damaligen Arbeitsbedingungen. Das Ruhr Museum liefert dagegen intensive Einblicke in die Geschichte der gesamten Region, von den urzeitlichen Regenwäldern bis zur Neuzeit. Den Kontrast zwischen neuem Design und alten Gemäuern erleben Besucher dagegen im Red Dot Design Zentrum.

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© Jochen Schlutius

Der Gasometer Oberhausen

Von vielen liebevoll „Dach des Ruhrgebiets“ genannt, gehört der Gasometer zu den wichtigen Aushängeschildern der Reiseregion Metropole Ruhr. Einst als gewaltiger Gasspeicher der Gutehoffnungshütte errichtet, hat sich der Gasometer Oberhausen heute zu einer renommierten Ausstellungshalle gewandelt. Weltbekannte Künstler wie Christo wurden bereits von dem magischen Bauwerk angezogen. Auf zwei Ausstellungsebenen beschäftigen sich großformatige Bilder mit den Themen der temporären Ausstellungen. Ob „Sternstunden“, „Wunder der Natur“ oder die aktuelle Ausstellung „Der Berg ruft“ – die kraftvollen Bilder faszinieren die Besucher. Highlight ist immer ein gewaltiges Hauptexponat, vom Regenwaldbaum über den Mond bis hin zum Matterhorn. Den Panoramablick vom Dach sollte man nicht versäumen.

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© Thomas Machoczek

Der Landschaftspark Duisburg-Nord

Als ehemaliges Hochofenwerk ist der Landschaftspark Duisburg-Nord ein Paradebeispiel der Industriekultur und des Wandels im Ruhrgebiet. Besucherhighlight ist der begehbare Hochofen 5. Mit einer weitläufigen Kletteranlage, Hochseilgarten, Tauchgasometer, zahlreichen Veranstaltungsstätten und guter Gastronomie bietet der Park ein vielfältiges Angebot. Radler erleben den Landschaftspark Duisburg-Nord auf der RevierRoute „Stahlküche“. Durch die Weitläufigkeit des Parks bietet sich das Rad auch vor Ort ideal an, um auf Erkundungstour zu gehen. In den Abendstunden lockt eine besondere Lichtinstallation vom Künstler Jonathan Park Besucher in den Park.

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© RTG / Dennis Stratmann

Starlight Express

Das rasanteste Musical der Welt begeistert schon seit über 30 Jahren die Besucher. Die Geschichte von einem kleinen Jungen und der Weltmeisterschaft der Lokomotiven bietet tolle Lieder, spektakuläre Rollschuh-Performance und tiefe Emotionen. Und natürlich auch eine romantische Liebesgeschichte zwischen Rusty, der Dampflok, und Pearl, dem Erste-Klasse-Waggon. Für Radler bietet sich das Musical als Abendveranstaltung nach einer Tour über die RevierRoute „Bahngeschichte(n)“ an. Tagsüber tauchen Radler auf alten Bahntrassen und im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen in die historische Eisenbahngeschichte der Region ein, abends sorgt das Musical für die passende Unterhaltung.

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© STARLIGHT EXPRESS

Der Tetraeder in Bottrop

Bei einer Reise ins Ruhrgebiet darf der Besuch einer Halde natürlich nicht fehlen. Die von Menschenhand geschaffenen Hügel sind ein bedeutender Teil der Industriekultur. Aus dem Abraum der Zechen und den Abfallprodukten der Stahlproduktion entstanden wunderbare Orte der Erholung. Mit außergewöhnlichen Kunstwerken auf den Haldenplateaus überraschen sie sowohl kulturell als auch mit beeindruckenden Panoramablicken über die Metropole Ruhr. Der Tetraeder gehört zu den ältesten Haldenkunstwerken im Ruhrgebiet. Auf der RevierRoute „Grubenfahrt“ gehört die Halde als kräftezehrende Bergwertung zu den Herausforderungen der Radtour. Dafür blicken die Bezwinger der Halde auf das Gelände der Zeche Prosper Haniel, der letzten Zeche im Ruhrgebiet, die im Dezember 2018 stillgelegt wurde.

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© RTG / Achim Meurer